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03.00 bis 03.50 Uhr
(50 Min.) ARTE Nach einer schockierenden
Niederlage der Briten vor der chilenischen Küste, die 1.700 Seeleute
das Leben kostet, fordert der Erste Lord der Admiralität, Winston
Churchill, erbarmungslose Revanche. Vor den Falkland-Inseln wird das gesamte
deutsche Überseegeschwader mit 2.200 Mann Besatzung versenkt. Nur
zwei Kreuzer entgehen dem Untergang ihrer Flotte: die "Dresden"
und die "Emden". Churchill setzt ein Kopfgeld auf sie aus und
macht sie zu den meist gejagten Schiffen der Weltmeere. Die "Emden" kapert im Indischen Ozean sage und schreibe 32 Frachter und versenkt zwei Kriegsschiffe. Geschickt entzieht sich der kaiserliche Korsarenkreuzer immer wieder den alliierten Verfolgern - bis zu dem Tag, als er die abgelegene Coco-Insel anläuft. Ein Fehler des Funkers führt in die Katastrophe: Ein australischer Panzerkreuzer erwischt den deutschen Korsaren. Die Überlebenden der "Emden" geraten in Gefangenschaft - mit Ausnahme der 50 Mann des auf der Insel zurückgelassenen Landungscorps. Ihr Erster Offizier, Hellmuth von Mücke, will sie zurück in die Heimat führen. Mit einem lecken Segler schippern die erschöpften Männer über den Indischen Ozean. Als "Karawane der Matrosen" überqueren sie die Berge Jemens und durchqueren auf Kamelen die Wüste Arabiens und in traditionellen Frachtseglern das Rote Meer, das von Kriegsschiffen der Alliierten kontrolliert wird. Auf ihrer lebensgefährlichen Odyssee haben von Mücke und sein Corps mit Malaria und Ruhr zu kämpfen sowie zahlreiche Kriegsgefahren wie den Überfall des mit den Engländern verbündeten Königs der Beduinen zu überstehen. 03.50 bis 04.45 (55
Min.) ARTE Im November 1914
fügt das Fernostgeschwader Graf von Spees der britischen |