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Sielaff, Jörg
Gespräch mit meinem vermissten Vater

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  • Ragnar Tessloff
    Als Hitler meine Geige verspielte

    In den Warenkorb

    Aufzeichnungen eines jungen Deutschen

    ehemals 19,80 Euro, jetzt reduziert auf 9,90 Euro
    320 Seiten, viele Fotos, gebunden
    Reihe Zeitgut Schicksale
    Gewicht 499 Gramm
    Zeitgut Verlag, Berlin.

    ISBN: 3-933336-45-7, EURO 9,90

    Weitere Informationen
    Leseprobe »
    Leserstimmen (Bewertungen) »


    Zum Buch
    Ragnar Tessloffs autobiographische Aufzeichnungen schildern eine ungewöhnliche Jugend zwischen 1931 und 1945. Sie bieten einen mitreißenden Einblick in ein Zeitbild aus bisher unbekannter Sicht. Sein Vater, zunächst Journalist und SPD-Funktionär in Hamburg, erhält 1933 von den Nazis Berufsverbot. Im aktiven Widerstand arbeitet er weiter für die SPD, fliegt auf und wird schließlich wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu fast vier Jahren Zuchthaus verurteilt, die er in Hamburg-Fuhlsbüttel absitzen muß.

    Währenddessen wird Ragnar Tessloff unter dem Druck der Verhältnisse in das NS-System eingebunden. Er wird Mitglied der Hitlerjugend und schwingt bald stolz den Tambourstab vor einem HJ-Musikkorps.

    Behutsam, aber dennoch ungeschminkt, schildert er persönliche und intime Erlebnisse aus Pubertät und Bekanntschaften im Homosexuellen-Milieu und seine letztlich stärkere Liebe zur Frau. In diesem Spannungsfeld wachsen seine Kreativität, seine musische Begabung und seine Leidenschaft zur Geige.

    Im Krieg spielt für den Soldaten Ragnar Tessloff die Geige dann eine geradezu schicksalhafte Rolle. Sie erspart ihm eine qualvolle Wiederholung der Rekrutenausbildung und die Vereidigung auf Führer, Volk und Vaterland - ein seltener Fall in der deutschen Wehrmacht. Und sie lässt ihn Menschen kennen lernen, denen er sonst kaum begegnet wäre. Tessloff wird Barmusiker, Orchester-Organisator und Bibliotheksleiter und beginnt, das Leben beim Militär zu lieben.

    Einem unerwünschten Offizierslehrgang entgeht er durch eine Verurteilung zu Festungshaft, die er im alten Fort von Marseille absitzen muss. Anschließend abkommandiert in die Adria, führt Tessloff bei mehreren Einsätzen an der Bordflak auf Zivilschiffen ein nahezu freies Piratenleben - bis auch sein letztes Schiff versenkt wird.

    Kurz vor Kriegsende hilft ihm erneut die Geige; sie bewahrt ihn vor dem sicher scheinenden Tod. Nach fünf Jahren Kriegsmarine und kurzer Kriegsgefangenschaft springt Ragnar Tessloff im Herbst 1945 in Hamburg von einem britischen Militär-Lkw. Es ist sein Sprung zurück ins Zivilleben.

    Im Anhang des Buches schildert der Autor seinen kurvenreichen Weg in den Jahren danach zum erfolgreichen Verleger von Jugendsachbüchern.

    Zum Autor:
    Der Autor Ragnar Tessloff, geboren 1921 in Hamburg, gestorben am 8. Mai 2009 auch in Hamburg, war Verleger und Gründer des Tessloff Verlages, den er bis Ende der 80er Jahre führte. Bekannt wurde er durch seine Jugendsachbücher, speziell die Reihe "WAS IST WAS", mit der er völlig neue Maßstäbe im Jugendsachbuch aufstellte - mit einem Millionen-Erfolg, der bis heute anhält. Zur Entstehung seiner autobiographischen Aufzeichnungen eines außergewöhnlichen Lebenslaufes in den Jahren 1931 bis 1945 schrieb Ragnar Tessloff:

    "Wenn du's nicht erzählen kannst," sagte Oliver, einer meiner Söhne, "dann schreib's doch mal auf. Wie hast du die Zeit verbracht, in die du hineingeboren bist, vor allem die von Hitler geprägte Zeit. Als einer vom Jahrgang 21 warst du doch intensiv eingebunden, hast fünf Jahre davon als Soldat den Krieg überlebt. Und die Zeit davor? Du warst doch auch in der Hitlerjugend."

    Dann schenkte er mir seinen ausgedienten Computer und sagte: "Hier, versuch es doch mal!" Und Janina, meine Tochter, fügte hinzu: "Aber schreib auch auf, wie du dich fühltest und was du dachtest, besonders als du größer wurdest und langsam erwachsen!"

    Erst ein wenig scheu, dann immer mutiger überreichte ich den beiden Kapitel für Kapitel des Manuskripts, und jedes Mal sagten sie: "Mach weiter!" und drängten: "Beeil dich, wir warten gespannt, wie es weitergeht!" "Manchmal ist nichts so spannend wie das Leben!" sagte Janina noch, inzwischen selbst Mutter von drei Kindern. Mit diesem Buch erzähle ich es nun jedem, der es auch wissen will.

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