Zeitgut-Startseite
 

 
 

Kurze Schnellsuche
 
Verwenden Sie kurze Stichworte, um ein Buch zu finden.
Erweiterte Suche

Programmübersicht
 :: Sammlung der Zeitzeugen
 :: Zeitgut, Reihe
 Weitere Informationen
 Auswahl
 DDR-Geschichten
 Dorfgeschichten
 Feldpost
 Frauen bei Zeitgut
 Hörbuch
 Originalausgabe
 Regional
 Schicksale
 Schuber
 Schulzeit
 Tiergeschichten
 VorLesebücher Altenpflege   Frauen
 Weihnachten


Warenkorb »
0 Produkte


Bestseller
01.Im Konsum gibts Bananen. 1946-1989
02.Abhauen oder hierbleiben. Reihe DDR-Geschichten. Band 1
03.Siebzig Meter Angst. Reihe DDR-Geschichten. Band 2

Weiterempfehlen
 
Empfehlen Sie dieses Buch einfach per eMail weiter.

Newsletter »
E-Mail


Ihr Name

Informationen
  • Willkommen
  • Impressum
  • AGB
  • Widerrufsbelehrung
  • Datenschutzerklärung
  • Lieferung
  • Versandkosten
  • Haftungsausschluss
  • Kontakt

  • Abhauen oder hierbleiben. Reihe DDR-Geschichten. Band 1
    In den Warenkorb

    In Konflikt mit dem DDR-System. 1949-1961

    Zeitzeugen-Erinnerungen, 192 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister.
    Auswahl-Taschenbuch. Gewicht 200 Gramm
    Zeitgut Verlag, Berlin.

    ISBN: 3-86614-220-X, EURO 7,90

    Weitere Informationen
    Leserstimmen (Bewertungen) »
    Zum nächsten Band mit DDR-Geschichten »


    In den Jahren 1949 bis 1961 verließen etwa 2,8 Millionen Menschen die DDR gen Westen

    In 18 spannenden Geschichten schildern Zeitzeugen unterschiedlicher Herkunft aus der DDR, wie sie die frühen Jahre der deutschen Teilung erlebten. 1952, drei Jahre nach der Gründung der beiden deutschen Staaten, riegelte die DDR die innerdeutsche Grenze ab. Wer östlich der Elbe und außerhalb Westberlins lebte, litt zunehmend unter der menschenverachtenden Willkür des sozialistischen Systems.

    In der „Aktion Ungeziefer“ wurden 1952 Familien aus verschiedenen Grenzdörfern ohne Vorankündigung zwangsweise umgesiedelt, so auch Walter Hardt aus Thüringen mit seiner Familie. Im Buch erzählt er von seinem Schicksal.

    Unter dem Stichwort „Aktion Rose“ wurden 1953 DDR-Bürger drangsaliert, die in den Ostseebadeorten selbständig Hotels und Dienstleistungsunternehmen betrieben. Ziel war es, ihre Betriebe zu verstaatlichen. Klaus Krügers Mutter, die in Sellin auf Usedom ein Fotogeschäft betrieb, wurde plötzlich abgeholt und verschwand spurlos. Nachforschungen der Familie blieben ergebnislos. Erst nach Monaten kam sie wieder heim. Es gab keine Gerichtsverhandlung, keine Erklärung für ihre Inhaftierung - nichts.

    Vier Geschichten in diesem Buch erzählen vom Volksaufstand am 17. Juni 1953, vom Tag der Empörung in Magdeburg, von Schüssen und von T34-Panzern im Geraer Stadtzentrum und vom Ausnahmezustand in Leipzig. Nach der Niederschlagung des Aufstandes fragen sich viele Unzufriedene mehr denn je: Abhauen oder hierbleiben?

    Alfredo Grünberg beobachtet als Postmitarbeiter in Leipzig, wie Pakete aus dem Westen von den sogenannten „Knüpperweibern“ in großen Hallen rund um die Uhr in drei Schichten geöffnet und kontrolliert werden. Seine Ehefrau im Schuldienst wird bedrängt, ihre Lehrerkollegen zu bespitzeln.

    Margit Laue fällt trotz Talents bei der Prüfung an der Leipziger Schauspielschule durch, weil sie politisch nicht „auf Linie“ ist. Und Jürgen Kaufmann wird ein Studienplatz verwehrt, weil er bürgerlicher Herkunft ist. Da hilft ihm auch nicht, daß er sich kulturell in der FDJ engagiert und zunächst den Beruf des Maurers erlernt. Nun soll er zuvor zur NVA (Nationalen Volksarmee) und dort seine politische Zuverlässigkeit beweisen.

    Das Buch beschreibt lebendig und authentisch ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte. In den Texten wird die Dramatik jener Jahre deutlich. Von strengen Grenzkontrollen lesen wir, von spontanen aber auch von sehr sorgfältig geplanten Fluchten. Wir bangen mit einem NVA-Offizier, der mit Geheimdokumenten im Gepäck in der S-Bahn nach West-Berlin flieht und staunen über die Courage einer Krankenschwester aus Ostberlin, die sich buchstäblich in letzter Minute dem Grenzbahnhof Friedrichstraße nähert, als alles bereits abgesperrt ist.

    Betroffen von der gewaltigen Fluchtwelle sind aber auch Familienangehörige und Freunde der Flüchtlinge, die in der DDR zurückblieben. Schon damals ist übrigens zum Schaden Ostdeutschlands erkennbar: Es waren zumeist die Aktiven, die Trotzigen, die gingen.

    Waren es 1951 und 1952 etwa 166.000 und 182.000 DDR-Bürger, die in den Westen flüchteten, so stieg deren Zahl 1953 mit 391.000 auf mehr als das Doppelte. Von 1949 bis 1961 flüchteten insgesamt etwa 2,8 Millionen Menschen aus der DDR in den Westen. Erst der Mauerbau 1961 riegelte jeglichen Fluchtweg ab. Damit endete diese Möglichkeit als Lebens-Alternative. Wer die Flucht jetzt noch in Erwägung zog, spielte mit Leben und Tod.

    Aus dem Inhalt des Buches

    Paketkontrolle • Spurlos verschwunden • Mittendurch • Der Test • „Aktion Ungeziefer“ • Nach Schule und Lehre – Abhauen statt Volksarmee • „Fra Diavolo“ • Ausnahmezustand in Leipzig • Ein Tag der Empörung • Das Gelöbnis • Das versteckte Blauhemd • Nächtliche Irrfahrt • „Aktion Blitz“ • Die Entscheidung • Kein Pardon beim Hula-Hoop-Reifen • Vorbereitung einer Flucht • Die Zeit ist reif • Die Stasi im Nacken • Der Koffer von Marienfelde

    Kunden, die dieses Buch gekauft haben, haben auch folgende Bücher gekauft:
    Döpke, Oswald<br>Ich war Kamerad Pferd
    Döpke, Oswald
    Ich war Kamerad Pferd
    Schaaf, Günter<br>Als Zwangsarbeiter in Frankreich
    Schaaf, Günter
    Als Zwangsarbeiter in Frankreich
    Unvergessene Weihnachten, Band 13, gebunden (2017)
    Unvergessene Weihnachten, Band 13, gebunden (2017)
    Köckeritz, Ernst<br>Zwei Brüder allein
    Köckeritz, Ernst
    Zwei Brüder allein
    Tischer, Reinhard<br>Der Lagerjunge
    Tischer, Reinhard
    Der Lagerjunge
    Mein zweites Zuhause bei Oma und Opa
    Mein zweites Zuhause bei Oma und Opa



    Copyright © 2005 Zeitgut Verlag GmbH
    Powered by osCommerce