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Langenberg, Eva-Maria<br>Wie ich Surinam und Ostpreußen verlor
Langenberg, Eva-Maria
Wie ich Surinam und Ostpreußen verlor

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  • Stüwe, Rüdiger
    Von Gummibriketts und Heidjern

    Geschichten aus der Nachkriegszeit in der Lüneburger Heide (1945-1955)

    160 Seiten, mit 44 s/w-Fotos.
    Geleitwort von Arno Surminski,
    Broschur.
    Sammlung der Zeitzeugen (69),
    Zeitgut Verlag, Berlin.

    ISBN: 3-86614-157-5, EURO 12,90

    Zum Buch:
    Erlebte Geschichte: Die Jahre von 1945 bis 1955. Deutschland nach dem Zusammenbruch, jeder hat für sein tägliches Überleben zu sorgen. Hunger, Flüchtlinge, Heimkehrer, Mütter, die mit ihren Kindern alleine stehen. Das Beispiel Schneverdingen in der Lüneburger Heide. Hierin gerät der Autor, aus Ostpreußen kommend, als 6-jähriges Kind zusammen mit seiner Familie. Wie tausende anderer Familien versuchen sie in dieser Welt der "Heidjer" eine neue Heimat zu finden.

    In seinen Geschichten bis zum 16. Lebensjahr erzählt der Autor, wenn die Tommies kommen und den Deutschen im Städtchen Uhren und Radios abnehmen, wenn die Kinder sich zum gefürchteten Sonntagsspaziergang fertig machen müssen und gesittet durch den Ort spazieren. Und wenn der Junge trotz aller ermutigenden Zurufe nicht vom Dreimeterbrett ins Wasser springen will.

    Das Buch ist weit mehr als persönliche und regionale Erinnerung. Es ist ein Stück bundesdeutsche Geschichte, die sich in fast jeder Region so oder ähnlich abgespielt hat. Dieses Suchen nach einer neuen Heimat prägt in viel größerem Maße als manchem bewusst gewesen ist, die politische und wirtschaftliche Entwicklung der späteren Bundesrepublik.

    Aus dem Inhalt
    Geleitwort von Arno Surminski - Flucht und Ankunft in Schneverdingen - In der Schulstraße - Letzte Kriegserlebnisse - Kibbel-Kabbel, Räuber und Gendarm und Drachenfliegen - Die Tommies kommen - Meine Mutter geht aufs Amt - Fußball, Fußball, Fußball - In der Gartenstraße - Heideblütenfest - Willkommene Krankheiten - Gott und ich - Konfirmation in Schneverdingen - Das Weihnachtssingen - Sitzenbleiber, Sitzenbleiber - Im Schülerheim der Christian-Schule zu Hermannsburg (1954-1957) Meine Zeit beim CVJM - Gewitterangst - Mutprobe im Schneverdinger Badeteich - Die Reise nach Ostpreußen im Juli 1995 - Nachwort und Danksagung

    Zum Autor:
    Rüdiger Stüwe, geboren 1939 in Braunsberg (Ostpreußen), wuchs von 1945 bis 1954 in Schneverdingen in der Lüneburger Heide auf. Realschulabschluß auf der Christian-Schule in Hermannsburg, wohnte während seiner Schulzeit dort im Hermannsburger Schülerheim, anschließend kaufmännische Lehre in Hannover bei Hanomag. Während seiner Lehrzeit lebte er im Jugendwohnheim der Arbeiterwohlfahrt Hannover. Abitur auf dem 2. Bildungsweg in Wilhelmshaven und Delmenhorst, Studium der Germanistik und Geschichte in Saarbrücken und Hamburg. Seit 1971 Lehrer in Hamburg. Stüwe hat drei Gedichtbände veröffentlicht, schreibt Kurzgeschichten, produziert Hörspiele und moderiert regelmäßig im Hamburger Lokalradio.
    Rüdiger Stüwe lebt heute in Ellerbek, er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.



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