Zeitgut-Startseite
 

 
 

Kurze Schnellsuche
 
Verwenden Sie kurze Stichworte, um ein Buch zu finden.
Erweiterte Suche

Programmübersicht
 :: Sammlung der Zeitzeugen
 :: Zeitgut, Reihe
 Weitere Informationen
 Auswahl
 DDR-Geschichten
 Dorfgeschichten
 Feldpost
 Frauen bei Zeitgut
 Hörbuch
 Originalausgabe
 Regional
 Schicksale
 Schuber
 Schulzeit
 Tiergeschichten
 VorLesebücher Altenpflege   Frauen
 Weihnachten


Warenkorb »
0 Produkte


Bestseller
01.Schön, Heinz
Pommern auf der Flucht. 1945
Nachdruck in Vorbereitung - bitte vorbestellen
02.Peeters, Dieter
Vermißt in Stalingrad
03.Banaszak, Harry
Keiner hat mich je gefragt
Nachdruck in Vorbereitung - bitte vorbestellen
04.Grimm, Hannelore; Mruck, Armin
Zwei deutsche Lebenswege zwischen Diktatur und Demokratie
05.Loeck, Hans-Werner
Die Brücke über den Embach
06.Volkmann, Ingrid
Vom Dritten Reich zur Nachkriegszeit
07.Abel, Werner
Spasibo Iwan - Danke Soldat
nicht mehr lieferbar
08.Christians, Lutz
Immer nach Westen
09.Acker, Margitta
Vom Ostseestrand in fernes Land
nicht mehr lieferbar
10.Fuchs, Ewald
Frontbegegnungen

Weiterempfehlen
 
Empfehlen Sie dieses Buch einfach per eMail weiter.

Newsletter »
E-Mail


Ihr Name

Informationen
  • Willkommen
  • Impressum
  • AGB
  • Widerrufsbelehrung
  • Datenschutzerklärung
  • Lieferung
  • Versandkosten
  • Haftungsausschluss
  • Kontakt

  • Balke, Wolfgang
    Nur nicht mit den Wölfen heulen

    In den Warenkorb

    Eine Jugend in Neuruppin 1945-1953

    136 Seiten, Fotos und Dokumente. Broschur. Sammlung der Zeitzeugen (13), Zeitgut Verlag, Berlin.

    ISBN: 3-933336-49-X, EURO 9,90

    Weitere Informationen
    Leserstimmen »
    Übersicht zur Sammlung der Zeitzeugen »
    Zum nächsten Band Sammlung der Zeitzeugen »
    Zum vorherigen Band Sammlung der Zeitzeugen »


    1945 flieht Wolfgang Balke, erst achtjährig, zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Schwestern aus den deutschen Ostgebieten gen Westen. Der Zufall verschlägt sie nach Neuruppin in Brandenburg.
    Früh lernt der Junge Verantwortung zu übernehmen. Der tägliche Überlebenskampf um Lebensmittel und Heizmaterial wird für ihn zum Abenteuer. Schnell begreift er, dass die russischen Soldaten etwas kaufen, verkaufen oder tauschen wollen. Sein bester „Geschäftspartner“, der schlitzohrige Soldat Krischan, wird zum Retter und Freund der Familie. Er versorgt sie mit Mehl im Tausch gegen Schnaps.
    Als der Vater aus amerikanischer Gefangenschaft heimkehrt, wird der Junge wieder zum Kind, das sich ganz auf die Schule konzentrieren soll.
    Anfang der fünfziger Jahre verlangt das Regime der jungen DDR, dass sich ihre Bürger der neuen sozialistischen Ordnung anpassen. Unter dem Druck der Verhältnisse lernt die Familie bald, öffentlich die widersprüchlichsten Standpunkte zu vertreten. Schwierigkeiten bekommt Wolfgang Balke, als er seinen Worten Taten folgen lassen soll. Denn er verweigert stur die Mitgliedschaft bei den „Jungen Pionieren“ und in der FDJ, boykottiert „freiwillige“ Pflichtveranstaltungen und missachtet die Warnungen seiner Lehrer, bei aller Gewitztheit doch etwas „lebensklüger“ zu werden. Stattdessen wird er Mitglied der evangelischen „Jungen Gemeinde“ und beharrt allzu oft auf seiner eigenen Meinung.
    Am 1. April 1953 kommt es zum Eklat. Vor versammelter Schülerschaft wird ihm und einem Schulkameraden der Schulverweis ausgesprochen. In der „Märkischen Volksstimme“ ist später zu lesen: „Wenn man seine ganze Kraft, wie der Schüler Balke, für die Spaltung der deutschen Jugend zur Verfügung stellt, kann man keine Zeit für gesellschaftlich-nützliche Arbeit haben“ und: „Diesen Schülern hat man auf Beschluss des gesamten Schülerkollektivs die Möglichkeit genommen, auf Kosten unserer Werktätigen zu studieren“.

    Wolfgang Balke beschreibt die Verhältnisse während der Geburtsphase des realen Sozialismus fesselnd und voll zeitgeschichtlicher Informationen. Das macht sein Buch lebendig und lesenswert.

    Zum Autor:
    Wolfgang Balke, 1937 in Landsberg/Warthe (heute Gorzów Wielkopolski, Polen) geboren, Kindheit im Landkreis Landsberg, nach der Flucht 1945 in Neuruppin (Brandenburg). 1953 Flucht über Westberlin in die Bundesrepublik. 1956 Eintritt als Offiziersanwärter in die Luftwaffe der neugegründeten Bundeswehr. Ausbildung zum Hubschrauber-Fluglehrer, nach kurzer Tätigkeit als ziviler Hubschrauber-Berufspilot Eintritt in die Heeresfliegertruppe, Verwendungen als Truppenoffizier und als Stabsoffizier in verschiedenen Bereichen von NATO-Hauptquartieren, Pensionierung als Oberstleutnant 1994. Wolfgang Balke lebte mit seiner Frau und drei Kindern in Kaiserslautern und verstarb 2016.

    Kunden, die dieses Buch gekauft haben, haben auch folgende Bücher gekauft:
    Priester, Helga<br>Fluchtweg Bulgarien
    Priester, Helga
    Fluchtweg Bulgarien
    Bohnert, Eva<br>Zwischen Angst und Hoffnung<br>(in Hamburg)
    Bohnert, Eva
    Zwischen Angst und Hoffnung
    (in Hamburg)
    Banaszak, Harry<br>Keiner hat mich je gefragt<br><font color = #CC0000>Nachdruck in Vorbereitung - bitte vorbestellen</font colo
    Banaszak, Harry
    Keiner hat mich je gefragt
    Nachdruck in Vorbereitung - bitte vorbestellen
    Peeters, Dieter<br>Vermißt in Stalingrad
    Peeters, Dieter
    Vermißt in Stalingrad
    Frauen an der Heimatfront. Gebundene Ausgabe
    Frauen an der Heimatfront. Gebundene Ausgabe
    Buddatsch, Egon<br>Abschied von Danzig<br><font color = #CC0000>Nachdruck in Vorbereitung - bitte vorbestellen</font color><br>
    Buddatsch, Egon
    Abschied von Danzig
    Nachdruck in Vorbereitung - bitte vorbestellen



    Copyright © 2005 Zeitgut Verlag GmbH
    Powered by osCommerce