Leseecke

Vater auf der Weide
Vater auf der Weide mit zwei Freundinnen von Erika Summ 1928. Foto aus dem Buch "Schäfers Tochter" von Erika Summ.    Infos und Leseprobe »

Vorabdruck

Wer braucht schon hundert und hundert Eier?

Vorabdruck aus dem Buch "Geborgen bei Oma und Opa" 
Eine Geschichte aus dem Fichtelgebirge, Ostern 1944,  von Monika Schober  

Wenn ich heute in den Geschäften das Überangebot an Waren zu den jeweiligen Festen sehe, erinnere ich mich mit leiser Wehmut meiner eigenen Kriegskindheit: Schokoladeneier, mit oder ohne Füllung, kannte ein Kind 1944 überhaupt nicht. Als höchstes Glück gal­ten ein paar gekochte Eier, vom O­sterhasen bemalt und versteckt. Meine Mutter und ich, fünf Jahre alt, waren 1943 als Ausgebombte der Stadt Leipzig in einem kleinen Dorf im Fichtelgebirge untergekommen. Auch meine Großmutter Marie und ihre jüngere Tochter Eva hatten sich vor dem Bombenhagel hier auf dem Land in Sicherheit gebracht. Mein Großvater mußte jedoch weiter in Leipzig arbeiten, um die „Familienbrötchen“ zu verdienen.
Anfangs wohnten wir alle in einem Bauernhaus auf dem Berg, ein Jahr später wurden uns im Gasthaus „Zur Mühle“ zwei einfache Zimmer angewiesen. Das Gasthaus gehörte dem Bürger­meister, der mit großem Rinderbestand, Federvieh, Obstgärten, Wäldern und Feldern ein sehr wohlhabender Mann war. Dennoch war er einer der gütigsten und freundlichsten Menschen im Ort. Nur seine jüngste Tochter Annemarie war ein durchtriebenes kleines Ding. Sie triezte mich, wo sie nur konnte: „Der Osterhase, legt mir jeden Tag ein herr­liches Osterei in mein Nest. Aber dir bringt er gar nix, weil du nämlich keine Einheimische bist, nur eine Fremde!“
Kinder können bekanntlich grausam sein und ich, ohnehin ein Sensibelchen, bekam wieder einmal  alle Vorurteile der Dörfler zu spüren. Annemarie legte noch eins drauf: „Zu Ostern bekomme ich sowieso hundert und hundert bunte Eier und ein neues Kleid krieg ich auch noch vom Osterhasen!“
Ich stürmte zu dem Grashügel hinauf, meinem Lieblingsplatz. Bei zwei kleinen Fichten formte ich aus Moos mein Osternest und wartete ... Vergeblich pilgerte ich Tag für Tag dorthin. Es blieb leer. Welch himmelschreiende Ungerechtigkeit! Weshalb vergaß der Osterhase gerade mich?
Die Annemarie hatte doch alles, und ich besaß gar nichts mehr. All meine schönen Spielsachen waren mit unserem Haus im Bombenhagel vernichtet worden – die Puppen, die Bilderbücher und auch mein geliebter Holzroller. Alles war verbrannt. Ich tat mir selbst unendlich leid. Als Häufchen Elend saß ich am Familientisch. „Was ist mit dir los, Moni, hat dich jemand geärgert?“ forschte meine Großmutter. Da brach es aus mir unter Schluchzen heraus: „Die Annemarie sagt, Ausgebombten bringt der Osterhase nix. Und mein Nest ist auch immer leer.“
„Na, vielleicht bringt dir der Osterhase doch noch was Schönes.“ Die Großmutter strich mir tröstend übers Haar. „Ich glaube, du gehst erst einmal ins Bett!“ Dann fiel ihr noch etwas an mir auf: „Du humpelst ja!“
„Meine Schuhe drücken so“, jammerte ich.
„Aha, zu kleine Schuhe“, nickte sie. „Wer weiß, wann es wieder Schuhe auf Bezugsschein gibt“, kam mit einem tiefen Seufzer hinterher.

Meine Großmutter Marie galt als der „Fels in der Brandung“. Sie steuerte unser Lebensschiff mit fester Hand und gesundem Menschenverstand durch diesen elenden Krieg mit all seinen Sorgen und Mängeln. Großmutter war eine Kämpfernatur. Sie wuchs, wie so viele Frauen in dieser Zeit, die ohne ihre Männer leben mußten, über sich selbst hinaus. Ständig war sie unterwegs in Sachen Nahrungsmittelbeschaffung, auch Hamstern genannt. Auf langen Märschen zu diversen Bauernhöfen gelang es ihr, unsere geretteten Wertgegenstände in Nahrhaftes umzu­tauschen. So wurden unsere kärglichen Lebensmittelzuteilungen durch ein paar Eier, etwas Butter oder ein Stück Speck aufgewertet. Großmutter war auch, während der Krieg noch tobte, einmal nach Leipzig gefahren, um ihren Mann, meinen Großvater, zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit nahm sie das letzte Tafelsilber und Bettwäsche zum Eintauschen mit – begehrte Dinge, die die Aussteuertruhen der Bauerntöchter vervollständigten. Leider war der Zug auf seiner Fahrt nach Bayern von Tieffliegern be­schossen worden, und ausgerechnet der Koffer mit wertvoller Bettwäsche war verlorengegangen. Großmutter war froh, heil davongekommen zu sein. Aber das war nun auch schon eine Weile her. Unterdessen waren auch unsere letzten Wertgegenstände aufgebraucht.
Und nun stand Ostern vor der Tür und ich war ganz verzagt, weil mir offenbar der Hase so gar nichts bringen wollte. Viele Jahre später erfuhr ich, wie der Abend weiter verlief. Als ich zu Bett gegangen war, entspann sich folgendes Gespräch:
Das Kind braucht dringend etwas Neues, Schuhe und ein Kleid“, so meine Mutter.
„Und das Kind soll seine Ostereier bekommen“, ergänzte Großmutter.
„Aber zu Ostern brauchen die Bauern die Eier für ihre eigenen Kinder.“
„Haben wir eigentlich noch Schmuck zu versetzen?“
Die Hand meiner Mutter glitt erschrocken zu dem Medaillon an ihrem Hals. „Das nicht“, flüsterte sie erschrocken. „Das geb ich nicht her!“ Die Goldkette war das Verlobungsgeschenk von meinem Vater, der im Feld stand.
Großmutter holte nun seufzend die fast geleerte Schmuckkassette. „Der Amethyst ist mein Verlobungsgeschenk“,  sagte sie, „nun ist er wohl auch noch dran. Mein Wilhelm möge mir verzeihen! Die Götz-Bäuerin ist schon lange scharf darauf. Die hat ein richtiges Warenlager.“ Der Amethyst war Großmutters Heiligtum, ein riesiger Edelstein, fassettenreich geschliffen, er hing an einer schweren Goldkette. Großmutter trug das Schmuckstück nur an hohen Feiertagen.
Am nächsten Tag war Großmutter lange unterwegs. Ihr Kommentar danach: „Das Osterfest ist gesichert!“

Frühzeitig stahl ich mich am Ostermorgen aus der Wohnung, Ich rannte zu meinem Osternest: Hurra, der Osterhase hatte mir acht schöne, braunglänzende Ostereier gebracht!
Glücklich sammelte ich sie in meine Schürze und stürmte nach Hause. Im großen Obstgarten hörte ich die Mühl-Buben und Annemarie lärmen und johlen. Das juckte mich nicht – sollten sie doch ihre hundert und hundert Eier finden, ich hatte auch welche. Ich war reich!
Daheim erwartete mich die zweite Überraschung: Der Familien­tisch war mit der bestickten Osterdecke von früher festlich gedeckt. Darauf prangte ein duftender Hefekranz mit vielen Rosinen. Ich legte meine braunen Ostereier behutsam hinein. Der Raum war erfüllt von feinem Kaffeeduft. Ich bekam natürlich Milch. Aber auf meinem Teller saß ein richtiger Marzipan-Osterhase. „Den hat der Osterhase bei Großvater Wil­­helm für dich abgegeben. Sie mal, da ist noch etwas für dich!“ An der abgeschabten Küchenschranktür hing säuberlich auf einem Bügel ein wunderhübsches Bleyle-Strickkleid, am Halsausschnitt mit roten Bommeln bestickt. Ich jubelte und probierte es gleich an.
„Das ist von Großvater Paul“, erklärte meine Mutter.
Das Prachtstück paßte wie angegossen. Ich konnte mein Glück nicht fassen. Mein anderer Großvater galt als reich, denn er besaß in der Leipziger  „Mädler-Passage“ ein gut­gehendes Antiquitäten-Geschäft.
Unter der Kommode hatte der Osterhase noch ein paar braune Halbschuhe für mich versteckt. All diese Herrlichkeiten mußte ich sofort Annemarie vorführen, die in einem dünnen rosa Organza-Kleid umherstolzierte.
„Du wirst dir einen Schnupfen holen“, warnte ich sie, nicht ohne etwas Schadenfreude. Mein herrliches Wollkleid war wohlig warm.
„Aber meine hundert und hundert Eier, ätsch, die hast du nicht“, zog Annemarie ihr letztes As aus dem Ärmel.
Betont gründlich sah ich mich um. Überall im Grase lagen zertretene bunte Eier. Was für eine Verschwendung!
„Na, das waren wohl viel zu viele“, sagte ich ganz überlegen und hopste davon. Oh, was war das doch für ein schönes Osterfest! Danke, lieber Osterhase!
Und heute füge ich hinzu: Danke, liebe Großväter. Vor allem aber: Danke liebe Großmutter Marie, Dein Opfer war nicht umsonst und hat in schlimmer Zeit große Freude gebracht.

Ein guter Freund!

Eine Ostergeschichte von unserer Leserin und Autorin Monika Stephan aus Dormagen

Es ist Ostern!
Die Kinder aus dem großen Mietshaus spielen zusammen im Hinterhof.
Alle haben ihre Ostergeschenke auf einer Steinbank ausgebreitet um sie zu bewundern. Bunte Eier und Hasen aus Schokolade sind da zu sehen.
Etwas abseits von ihnen sitzt ein alter Mann, Herr Iwanowitsch, auf einer kleinen Mauer vor dem Haus. Er ist seit zehn Jahren Rentner und verlor vor drei Jahren seine Frau Olga bei einen Verkehrsunfall. Seine Kinder leben in Moskau und haben schon ihre eigenen Kinder. Sie haben kaum Kontakt. 
Herr Iwanowitsch lebt schon dreißig Jahre in Deutschland und arbeitete in der „Braunkohle“. Da war es immer sehr duster und staubig. Jetzt ist er ganz alleine. Gerne sitzt er vor dem Haus. Er genießt jeden Sonnenstrahl, den seine Haut berührt und ihn wärmt.
Mit einem Lächeln sieht er den Kindern beim Spielen zu. Wie sie hüpfen und springen, Verstecken spielen und singen. Oben in seiner Mansardenwohnung ist es oft so still. Die Kinder erinnern ihn an eine Zeit mit seiner Familie, die er nicht mehr hat.
Die Einsamkeit schmerzt ihn.

Mitten in sein Nachdenken hinein hört er schnelle Schritte, die näher kommen. Alle Kinder sind nun um ihn versammelt. Julia spricht zuerst:
„Weißt Du wo der Osterhase die Eier für mich versteckt hat?“
„Im Kleiderschrank!“
Der alte Mann nickt mit dem Kopf.
Frank sagt:
„Meine waren im Blumenkasten auf dem Balkon.“
Iris berichtet:
„ Ich fand meine Ostereier im Wohnzimmer auf dem bunten Teppich, das war ganz schön schwierig sie zu finden und keines zu zertreten.
Alles war so bunt!
Dimitris hebt die Arme und ruft:
„Bei mir legt der Osterhase die Eier immer woanders hin, das ist ganz schön doof!“
Herr Iwanowitsch klopft Dimitris auf die Schulter und brummt etwas vor sich hin.
Plötzlich ruft Markus:
Und was hat der Osterhase Dir gebracht Herr Iwanowitsch?
„Nix!“ antwortet er nachdenklich.
„Mein Hase lebt bei „Mütterchen Russland“. Kommt nicht bis Deutschland, ist ihm zu weit.“
Die Kinder tauschen ihre Blicke und sprechen dann wie aus einem Munde: „ Aber das geht doch nicht, Du lebst jetzt bei uns in unserem Land, da kann doch Dein Hase aus Russland unserem Hasen in Deutschland sagen, das er Dir jetzt die Eier bringen soll. Vielleicht ist es ihm aber nur zu schwierig, bis zur Mansardenwohnung hinauf zu hüpfen.“
Die Kinder fassen die Hände des Alten und führen ihn zu der Bank mit den süßen Köstlichkeiten. Jedes Kind schenkt ihm etwas aus den Osternestern.
„Das ist für Sie, Sie sind doch unser Freund!“
Herr Iwanowitsch wischt sich die Augen. Er ist sehr gerührt.

Etwas weiß er noch nicht. Im nächsten Jahr wird er ein großes Osternest bekommen. Die Kinder aus dem Mietshaus haben sich fest vorgenommen für ihn den Osterhasen zu spielen und ihn zu beschenken.
Gemeinsam gehen sie wieder zurück in das große Mietshaus.
Die Kinder lachen. Herr Iwanowitsch beißt gerade voller Lust in ein Ei aus Marzipan!

Na dann frohe Ostern für alle!


Archiv

Geschichten aus dem Klassenzimmer »

Immer wieder müssen junge Lehrer unvorhersehbare Situationen meistern. Manfred Wenderoth staunt nicht schlecht als sich seine Klasse im Biologieunterricht als ein Trupp erfahrener Maulwurfsjäger entpuppt.


Wo waren Sie am 9. November 1989?

2014 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 25. Mal. Der Kameramann Kai von Westerman war für einen französischen Fernsehsender hautnah dabei.  Lesen Sie hier seinen spannenden Bericht »

Hören, sehen und staunen »

Walter Moshammer hört 1923 in Berlin, dank Onkel Felix Dektorenempfängers, das erste Mal Radio und Dorothea Voigtländer staunt nicht nur über den neuen Fernseher, sondern auch über die vielen Besucher, die im Wohnzimmer Einzug halten.

"Lassen Sie meine Frau nicht im Stich!" »

Erika Peters berichtet was sie als "studentische Erntehilfe" 1939 in Niederzehren (Westpreußen) erlebte. Leseprobe aus "Frauen an der Heimatfront"

Drei Geschichten von Florentine Naylor »

Leseproben aus Florentine Naylors Buch
"Späte Früchte für die Seele".

Das konnte schief gehen »

Claus Fritzsche erzählt eine Geschichte, in der er verzweifelt versucht zwischen zwei Lastwagen einer Polizeikontrolle zu entkommen. Leseprobe aus "Schwarz über die grüne Grenze".

Eine Kindheit im Nachkriegs-Deutschland »

Lesen Sie in dem Buch "Der Lagerjunge" von Reinhard Tischer, wie der Alltag im Barackenlager in Mistelbach aussah. Hier lebte Reinhard Tischer 17 Jahre.

Freie Fahrt voraus »

Else Klein berichtet in dem Buch "Endlich wieder tanzen gehen" von ihren Reiseerlebnissen per Anhalter

Kriegskinder erzählen »

Wie erlebten Kinder den Kriegsalltag. Unser Buchtipp zum neuen ARD-Vierteiler vom 16. März bis 6. April 2009.

Winterfreuden »

Hanne Bujk mag Schauergeschichten am Ofenrohr und Bärbel Böhme berichtet von einem winterlichen Schulausflug 1948

Weihnacht »

Auf besonderen Wunsch einiger Leser finden Sie hier das vollständige Gedicht von Ernst von Wildenbruch aus der Geschichte "1918 meine schönste Weihnachtsfeier" von Erna Hanneman

Nauf in den Weinberg / Ferien bei Tante Marie »

Helga Amelung erinnert sich an Ferien im Rheinland

Konrad Adenauer, Kanzler mit rheinischem Humor »

Hannelore Siegel erzählt Erlebnisse aus fünf Jahren Arbeit mit Adenauer.

O mia bella Napoli - Ferienzeit 1955/56 »

Eine Reise in den Süden erzählt von Ingeborg Werneken

Geheimauftrag Währungsreform »

Willi Blaudow bewacht Säcke und Kisten voller Geld und Hans-H. Vogt bekommt 80 DM

Zwei Geschichten zum Muttertag »

Anna Strube sagt ein Gedicht auf und Hildegard Strauß erinnert sich an 1937

Mutterseelenallein »

Helga Naujoks und Elisabeth Dörffel erzählen ihre Geschichten

Die letzten Tage vor Kriegsende in Berlin »

Gerhard Pordzik berichtet vom April 1945

Osterfeuer in Bad Fredeburg »

Heinz Hellmich erinnert sich in seinem Buch "Mit Zimt und Zucker" an Ostern 1946

Buchtipps

zur Übersicht Reihe Zeitgut
Unsere Heimat - unsere Geschichten NEU
Band 30. Unsere Heimat - unsere Geschichten
. Wenn Erinnerungen lebendig werden. Rückblenden 1921 bis 1980
Mehr erfahren »
Als wir Räuber und Gendarm spielten Band 29. Als wir Räuber und Gendarm spielten. Erinnerungen von Kindern an ihre Spiele. 1930-1968
Mehr erfahren »
Klick zum Buch "Trümmerkinder" Band 28. Trümmerkinder
Erinnerungen 1945-1952
Mehr erfahren »
Klick zum Buch "Kriegskinder erzählen" Band 27. Kriegskinder erzählen
Erinnerungen 1939-1945 
Mehr erfahren »
zum Shop
Klick zum Buch "Damals bei Oma und Opa" Damals bei Oma und Opa
30 Zeitzeugen erinnern sich an ihre Großeltern. Originalausgabe, gebundene Geschenkausgabe.
Mehr erfahren »
Klick zum Buch "Aus Großmutters Zeiten" Aus Großmutters Zeiten
Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend in Pommern 1926-1945
Mehr erfahren »
Klick zum Buch "Späte Früchte" Florentine Naylor
Späte Früchte für die Seele
Gedanken, die das Alter erquicken
Mehr erfahren »
Klick zum Buch "Momente des Erinnerns" Momente des Erinnerns
Band 3. VorLesebücher für die Altenpflege
Mehr erfahren »
Klick zum Buch "Der Lagerjunge" Reinhard Tischer
Der Lagerjunge
17 Jahre in Baracken 1945-1962
Mehr erfahren »

Navigationsübersicht / Sitemap

zum Shop  |   Bestellen  |   Gewinnen  |   Termine  |   Leserstimmen  |   Wir über uns  |   Lesecke
Modernes Antiquariat  |   Flyer  |   Plakate  |   Schuber  |   Lesezeichen  |   Postkarten  |   Aufsteller  |   Videoclip  |   Dekohilfe  |   Anzeigen

Themen